Jun 252009
 

Spitzentag!

Unbedingt Träne unters Auge tätowieren lassen!

[“…The third nigga had missin’ teeth and tattoo tear drops – Long hair, chest for like a bag of rocks…”, Lil’Kim, M.A.F.I.A (glaubt mir, den restlichen Text wollt Ihr nicht wissen)]

Jun 252009
 

Der liebe Procrastinator (A.) hatte da gestern noch ein interessantes Thema aufgetan, dem ein kurzer Kommentar nicht gerecht würde. (Immerhin sind wir schon so weit, über Körperpflege zu diskutieren.)

Das Problem mit den Körperpflegeartikeln liegt ja nicht wirklich in den “Artikeln”.

Mal ganz abgesehen davon, dass ein Peeling-Effekt doch ganz schön sein kann, muss man dazu nämlich erst mal Duschen. Für Männer: Man muss sich NASS machen. Mit WASSER! Nicht Schwitzen! Wer so weit kommt, dem ist jedes Duschgel-Versprechen egal. (“Ach so riecht das. Hab ich das gekauft? Irgendwas braucht man wohl, wenn man “regelmäßig Duschen” muss. Wenigstens sieht die Verpackung gut aus”). Ein “Peelingeffekt” muss sich in dieser Situation erst einmal bemerkbar machen. Und das tut er erfahrungsgemäß nicht (s.o., qed). Und – unter uns – wer hat schon die Zeit eine Verpackungshülle zu lesen (insofern: Respekt, A., erhalts Dir!).

Ähnliches Phänomen, nur andersrum: “Gesichtsbalsam für Männer”. Der macht sich bemerkbar ! Der tiefere Sinn liegt wohl darin, dass bestimmte Leute der Meinung sind, zu einem männlichen Gesicht gehöre eine einbalsamierte Haut. Lederhaut hält sich ja bekanntlich länger und hat dieses “Hans-Albers-Flair”. Verblüffend, dass sich das heutzutage noch verkauft. Schmerz spürt man nach einiger Zeit auch nicht mehr, das könnte männlich sein. (unrelated: …ich hatte da mal ein Erlebnis mit einer Bienengiftcreme im Gesicht. Die konnte man gut spüren…).

Fazit:
1. Ob “Peeling” draufsteht oder nicht, ich kaufe nach Packungsdesign.
2. Wahrscheinlich finde ich es gut, vorne-oben so auszusehen, wie Paviane hinten-unten, sonst würde ich nicht immer wieder den gleichen, schön verpackten, Gesichtsbalsam kaufen.