May 142011
 

Euer Fachblog für Gesundheit und Körperpflege warnt:

Achtung Quereinsteiger!

Elmex limitierte Auflage

Ich will Zahncreme-Verleger werden

Eine Zahnpasta-Auflage? Einem Buch(-handels)-affinen Menschen gehen da natürlich sofort ein paar Gedanken durch den Kopf.

Schaut bitte mal nach, welche Auflage Eurer Zahncreme Ihr verwendet. Wenn es die Erstauflage oder gar eine limitierte sein sollte, auf keinen Fall auf die Zähne bürsten, sondern sammeln! Sowas ist mal einen Haufen Geld wert.

Ich mache mir hingegen Sorgen, ob die aktuelle Auflage meiner Zahncreme demnächst vergriffen sein wird. “Der Zahncreme-Verlag plant aber eine Neuauflage”, wird es dann heißen – vielleicht als Taschentube?

Ich lass mich einfach vom Herbstprogramm überraschen. Notfalls kann ich meine Zahnpasta ja auch antiquarisch erwerben.

  2 Responses to “Wenn Verlagsleute Werbung machen”

  1. Sammeln. Unbedingt sammeln. Und in 30 Jahren für viel Geld versteigern. Oder noch besser: in 30 Jahren öffnen und eine kleine Gruppe für viel Geld probieren lassen, ob sie gut gealtert sei. Wie Wein. Nur, dass man am Besten einen Notarzt und einen Notzahnarzt und eine Großpackung Altoids dabei haben sollte.
    Aber vielleicht besteht diese nicht näher benannte Zahnpasta aus mikroskopisch kleine und spitze Wörter und Phrasen, die uns die Zähne blitzeblank beleidigen. Dann könnte “Auflage” durchaus passen. Ist sicher auch umweltfreundlicher als herkömmliche Zahnpastas (-pasten? -pasteten?) …die Vorstellung gefällt mir… Aber was sind das wohl für Wörter in der limiterten Auflage? Sind die Zähne so erheitert oder gar peinlich berührt, dass sie aus Scham die Zahnbeläge fallen lassen?

    • Pasteten – muss definitiv Pasteten heißen. Alles andere macht keinen Sinn

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