Ins Internet eingeben

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Jul 152012
 

Und prompt werde ich mir untreu, aber das muss mal raus: Lese ich doch in der “Sonntag aktuell” von heute auf Seite 9 unter der Überschrift “Statussymbol Kind” folgenden Absatz:

… Gibt man die Begriffe “Elizabeth Taylor” und “Kind” ins Internet ein, findet man eine Hand voll Schwarzweiß-Aufnahmen …

Eine entsprechende Suche nach “Jennifer Lopez” hingegen ergibt offenbar das Gegenteil – nur Kinder mit ein bisschen JLo. Die Aussage der Autorin Lisa Welzhofer ist klar ersichtlich: Während früher eine Filmdiva eher ihre (4!) Kinder versteckt hat (haben soll), schmücken sich die Galamamas heute geradezu mit ihren Prachtkindern.

Alles klar – oder? Eben nicht. Kritikpunkt 1 ist diese Pseudo-Recherche, derer sich “Journalisten” heutzutage bedienen. Als ob eine Internetrecherche die gesamte Medienlage über einen Zeitraum von 60 Jahren  1:1 wiedergeben würde. Als ob die gewählte Suchanfrage (und nur die) alle Ergebnisse zutage fördern würde. Man möchte sich nur wünschen, dass Frau Welzhofer das Recherchieren lernt, bevor sie mal über ein ernstes Thema schreibt. Für “Lifestyle” lass ich mir ja sowas noch gefallen, aber am Ende halten Leute das noch für Journalismus.

Anzeige: Internet-Freiberufler erstellt für Journalisten
nach Vorgabe einer beliebigen Aussage eine darauf
zutreffende Suchanfrage, welche bei Eingabe in eine
Suchmaschine das gewünschte Suchergebnis als Beleg für
jede noch so abstruse These liefert.
Erstellung gefälschter Websites, Doktorarbeiten und
Blogeinträge nach Absprache, gegen gesonderte Berechnung

Womit wir bei Kritikpunkt 2 sind: “Begriffe ins Internet eingeben?”. Au weia, da tun sich noch viel größere Abgründe im Umgang mit Quellen auf als geahnt. Ich kann meine Hoffnung von oben nur nochmals aussprechen: Bitte keine ernsten Themen! Sonst muss ich nochmals so einen Blogeintrag … ins … Internet … eingeben.

Jul 132012
 

Nachdem der letzte Post ja wieder eine Weile her ist, möchte ich nur auch nochmal formell die Pause im Blog nach-ankündigen. Wir machen Pause, aus verschiedenen Gründen:

  • Änderung der Interessen
  • Änderung der Plattformen (Visit me on G+)
  • Zu großer Erfolg des Blogs
  • Zu wenig Zeit

Die RAW-vs.-JPEG-Sache möchte ich zwar noch irgendwann mal fertigmachen, aber davor kommen noch 1.000 andere Sachen.

Ein ganz anderer Beitrag

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Jun 072010
 

Das hätte eigentlich ein ganz anderer Beitrag werden sollen, aber ich hab mich beim Einloggen in WordPress so sehr von Oddee, Dilbert und einem Absturz des Browsers ablenken lassen, dass mir das Thema nicht mehr einfällt.

Wäre aber was gaaaaanz tolles gewesen. Vielleicht fällt es mir ja wieder ein. Drecksblog!

Feb 132010
 

Liebe Leser, freudig kann ich verkünden, dass mein kleines Experiment* gefruchtet hat. Eine Google-Suche über “Peter Bollin” listet uns schon auf Platz 3 hinter dem rührigen “Klaus-Peter Bollin” (not related), aber das schaffen wir auch noch.

Die Suche nach “Peter Bollin Mathematik” bringt uns sogar auf Platz 1 bei Google. Der Bärgeiz ist geweckt, vielleicht können wir ja mit diesem Artikel sogar das Ranking noch verbessern. Besser als die Sprechstunden im OAG sind wir jetzt schon.

Ich freu mich schon, wenn P.B. mal beim Ego-Googling hier landet. Nicht, dass das wahrscheinlich wäre, aber für alle Fälle schon einmal ein herzliches “Hallo”. Ich hoffe, er verzeiht mir, dass ich ihn ungefragt in ein wissenschaftliches Experiment eingebaut habe.

* mangels Konkurrenz, das gebe ich gerne zu

Post from the crypt: Reflexion

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Nov 262009
 

Wieder mal ein Beitrag, und gleich ein selbstreferentieller: Kann es sein, dass ich in letzter Zeit so wenig gebloggt habe, weil alle meine Themen mit Bildern zu tun hatten – und ich einfach zu faul war, die Bilder zu bearbeiten?

Maßnahme: Der nächste Beitrag besteht aus Text.