Archive for category Lebenshilfe
Musiktipp
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 8. June 2010
Heute mal ein Klassiker:
Michael Longo – “Like a Thief in The Night”
(Tja, solange ich “basic multitasking for the sophisticated male individual” beherrsche und während der Arbeit Musik hören kann …)
Viele Nullen im Ausland
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Professionalism on 8. June 2010
Hurra, mir ist das Thema von gestern wieder eingefallen!
Ja, dies ist wirklich ein Beitrag über die Urlaubszeit, wie der Titel schon vermuten lässt. Anlass ist aber nicht (wie so oft) das Benehmen der Deutschen im Urlaub, sondern ein Zitat aus der aktuellen c’t (auch Nerd’s Review) 13/2010, Seite 110, welches ob seiner Monstrosität einer genüsslichen, langatmigen Ausarbeitung bedarf.
Da steht so ganz nebenbei zu lesen:
Wer 2 Gigabyte herunterlädt, muss dafür also so viel bezahlen wie für ein Einfamilienhaus in ordentlicher Lage.*
Das ist leider nicht so einprägsam wie “SURFEN MACHT ARM”, aber das Ergebnis ist dasselbe. Und das kommt so:
Im Ausland, dem außereuropäischen besonders, kann die Übertragung von Daten per Mobilfunk richtig teuer werden. Da ist es gut, wenn man seine Nullen im Griff hat. Das angeführte Rechenbeispiel geht von einem (real existierenden) Tarif aus, der außerhalb der EU “0,16 € pro kB” verlangt. Viele Altverträge haben übrigens ähnliche Preise, die noch aus Zeiten vor iPhone & Co. stammen und nicht automatisch angepasst werden.
Das heißt: 16 Cent pro Kilobyte. 1 Kilobyte sind 1024 Byte, das klingt nach viel, ist es aber nicht. 1 Megabyte sind über eine Million Byte, das klingt nach viel – ist es aber auch nicht wirklich. 1 Gigabyte sind eine Milliarde Byte: Das ist viel! Viel Geld! Vergleichen Sie selbst (mit Faktor 1000 statt 1024):
1 kurze E-Mail: 2 kB = 32 Cent = 0,32 €
1 normale Webseite: 200 kB = 3.200 Cent = 32 €
10 Webseiten: 2 MB = 32.000 Cent = 320 €
1 Youtube-Video mit 3 Minuten: 12 MB = 192.000 Cent = 1.920 €
1 Kinofilm anschauen: 1 GB = 16.000.000.000 Cent = 160.000.000 €
Mein monatlicher Datentransfer: 12 GB = 1.920.000.000 € (1,9 Mio €)
Man stelle sich mal den einsamen iPhone-Besitzer an der Hotelbar in Bali vor, wie er versucht, einer scharfen Braut mit Hilfe eines Lena-Videos von Youtube (12MB) klarzumachen, aus was für einem tollen Land er kommt. Tipp: iPhone stecken lassen, eine Flasche Wöff Klicko kaufen. Kommt mit ca. €700 deutlich billiger.
Eine gute Seite hat das Ganze jedoch: Laden Sie im Fernurlaub so viele Musikstücke illegal herunter, wie Sie können. Die Urheberrechtsverletzung wird Ihr kleinstes Problem sein
.
* Wo kommt die Zeitschrift raus? Hannover? Das erklärt den lächerlichen Preis für die “ordentliche Lage”
“Sprech”
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 2. June 2010
Also, tut mir leid, wenn ich das hier in unserem “Intelekuelen-blog” so sage, aber: Bild-online lohnt doch manchmal.
Zumindest dieser Beitrag zum Rücktritt unseres Bundespräsidenten.
Musiktipp
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 28. May 2010
… heute mal ein Musiktipp
The Lafayette Afro Rock Band – “Malik”
Meine Empfehlung: play loud! (and proud) … und “HARHAR – Viel Spass beim Suchen. ”
In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, auf den Dilbert vom gestrigen 27.05. hinzuweisen.
Not fake, still funny road sign
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Roadkill on 14. May 2010
Für die Freunde der gepflegten, Sinn-spendenden oder -entstellenden, und in diesem Fall fehlenden Kommasetzung*:
Nach einem kurzen Zögern hab ich dann den Privatweg genommen – in der Gewissheit, dass dies nicht auf eigene Gefahr geschieht. An der Stelle würde ich mir gerne mal das Bein brechen** und dann schauen, wer seine Grammatik beherrscht.
* vulgo: Klugscheißer
** natürlich nur für die Wissenschaft
surftipp
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 11. May 2010
Aaaaah – das ist doch meine liebste Rubrik.
Und gleich ein highlight aus meiner persönlichen Musik- und Geschmackswelt: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/8481/seid_ihr_noch_zu_rappen.html (… und Lesewelt, natürlich).
Tja, das hätte ich gerne unter “Design” abgelegt …
Körperpflege re-re-visited: Enspannung pur
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Roadkill on 9. May 2010
Liebe Gemeinde,
keine Woche ohne einen Blogeintrag, und sei es auch nur ein blöder. Das heutige Thema liegt mir aber schon seit langem auf der Seele. Genauer gesagt schreit jeden Morgen* irgendetwas in der Dusche: BLOG MICH!
Es handelt sich bei dem Schreihals um eine Flasche “tetesept Muskel & Gelenk Vital-Duschgel“. Und weil wir ja erwiesenermaßen ein Fachblog für Körperhygiene** sind, will ich diesem stummen Schrei gerne folgen.
Zur Entspannung und Lockerung von Muskeln und Gelenken. Mit Rosmarin und Kampfer [...] fördert die Durchblutung und belebt so verspannte, müde Muskeln und Gelenke.
lese ich also auf der Flasche. Das kann ein Duschgel, ganz alleine? Ich frage mich ernsthaft, wie diese Wirkprognose in meinen 1-Minuten-Einseif- und Abspülzyklus passen soll. Oder muss man das Gel einwirken lassen, damit es wirkt? Wenn ja, wie lange? Wo finde ich einen Hinweis darauf? Soll ich Arzt und Apotheker fragen?
Vor allem der Umkehrschluss lässt einen aber wahrlich schaudern: Wenn nämlich tatsächlich innerhalb einer Minute eine Wirkung eintritt, was passiert dann, wenn man diesen Mörder-Wirkstoff mal länger auf der Haut lässt? Könnte es passieren, wie Leserin A. aus F. anmerkt, dass man dann vor lauter Entspannung von Muskeln und Gelenken nicht mehr mit eigener Kraft aus der Dusche kommt?
Mensch, da muss eine Warnung auf die Flasche!
DUSCHEN NUR UNTER AUFSICHT!
* mein Outing als täglicher Duscher, ganz nebenbei
** für die Seele ebenso, aber Herr S. lässt sich ja momentan ein wenig hängen
surftipp – men and women psychology
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 19. March 2010
Wieder mal ein Beitrag des geliebten Dave Chapelle.
Immer dran denken: Man kann jederzeit abschalten.
Tipps für den gepflegten Vernichtungsschlag
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Professionalism on 28. February 2010
… am Beispiel von “Avatar”, was sonst*.
In diesem Blog sind wie ja unparteiisch, politisch korrekt und neutral (wenn auch bestechlich), deshalb wie versprochen an dieser Stelle nach bewährtem Muster ein wenig praxisnahe Tipps für Erzschurken (sog. “worst practices”). Diesmal sogar richtiggehend fundiert recherchiert.
Also: Wir gehen mal davon aus, dass Sie ein prototypisch skrupelloser, politisch unkorrekter Sicherheitschef der paramilitärischen Schutztruppe einer ebenso skrupellosen, gierigen Bergbaugesellschaft sind. Völkermord gehört neben markigen Sprüchen zu Ihrem samstäglichen Standardrepertoire.
Der drohende Aufstand der edlen Naturvölker zwingt Sie nun geradezu zum präventiven Erstschlag. So weit, so gut. Wir sind ja noch in sofern vollkommen einig, dass die Zerstörung des allerheiligsten Heiligtums der Eingeborenen mit einer enormen Sprengladung die Moral des Aufstands zerstören und den Widerstand brechen würde. Aber aufgepasst: Offenbar ist die Zerstörung des “heiligen Baums” auch für Erzschurken ähnlich schwierig wie das Fällen eines Apfelbaums auf einer schwäbischen Streuobstwiese.
Deshalb hier ein paar Tipps:
Falsch:
Beladen Sie nicht ein träges, langsames, schlecht zu verteidigendes Landungsshuttle mit 2 Paletten Sprendstoff. Informieren Sie keinesfalls den ganzen Stützpunkt (inklusive der anwesenden gegnerischen Informanten***) über Ihren Angriffsplan. Den Zeitpunkt Ihrer Offensive sollten Sie weder groß verkünden noch so planen, dass der Gegner massig Zeit für heldenhafte Reden, Vorbereitungen und eine gute Mütze Schlaf hat.
Und vermeiden Sie unbedingt, mit Ihrer gesamten Kampfflotte geradewegs ins Verderben zu fliegen.
Richtig:
Denken erst einmal nach. Dann fällt Ihnen eventuell auf, dass die beiden Sprengstoff-Paletten bei einer geschätzten Größe von ca. 1,8 Metern im Quadrat jeweils nicht mehr als 7-8 Tonnen wiegen dürften.
Schauen Sie sich mal genauer Ihren besten Kampfhelikopter-Schlachtschiffdings an. Dann bemerken Sie vielleicht, dass der locker 8 Exoskelett-Kampfroboter trägt, von denen laut Pandorapedia jeder 1,7 Tonnen wiegt. Und dass der Flieger auch noch schnell fliegen kann.
Und? Hat es “klick” gemacht? Kostet es Filmschurken denn wirklich sooo viel Überwindung, einfach nachts heimlich den Sprengstoff einzuladen, schnell zum Heiligtum zu fliegen, mal kurz BOOM zu machen, und zum Frühstück wieder in der Basis zu sein? Gebietet die Berufsehre, stattdessen mit großem Getöse alles in den Sand zu setzen?
Übrigens, wo wir gerade dabei sind:
Noch falscher:
Beim finalen Auge-in-Auge-Showdown mit dem Helden niemals den letzten Moment auskosten. NIEMALS! Stümper!
* Nein, sooo gut ist der Film auch wieder nicht, aber er gibt halt viel Blogstoff ab. Selten** hat ein Film ein so idiotisches Drehbuch mit so eindrucksvollen Bildern kaschiert.
** von Roland Emmerichs Gesamtwerk mal abgesehen.
*** Überrascht? Sie selbst setzen ja massiv auf Verrat, warum also nicht auch der Gegner? Der ist zwar edel, aber nicht blöde.
state-of-the-brain
Posted by Herr.S in Lebenshilfe on 26. February 2010
There’s a man comin’ into town,
he don’t wanna know that he’ll be around,
so he’s easin’ in.
Like a cat thats stalking its prey,
He don’t wanna let it get away.
Easin’ in.
Slick as he can he’s easin in
He’s easin’ in the city,
He’s dangerous sly and shifty,
if he should happen to write your name down,
Don’t you try to fly outta town!
Ya see, He’s slick,
and he can’t be tricked,
He ain’t never made a mark,
he could not hit. OW!
easin’ in.
Slick as he can he’s easin in,
(…)
[Edwin Starr, Easin' In]

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