Archive for category Technik einfach

RAW vs. JPEG: Neue Seite

Liebe Leser,

nach langer Zeit hab ich mal wieder einen Beitrag geschrieben, und sogleich in den Webseiten dieses Blogs als permanenten Beitrag verankert. Nachdem es nun zwei Fotoseiten sind, ist daraus ein Foto-Bereich geworden (brüll).

More to come (ich hab mich ja nicht auf ein Jahr festgelegt, oder?)

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1000 Verarschungen zum Einkaufspreis

Welcome back!

Achtung, jetzt kommt eine Zahlenwüste!

An dieser Stelle fragt sich heute ein Konsument, warum/ob nicht schon ein tapferer Verbraucherverband die aktuelle MediaMarkt-Kampagne “1000 Artikel zum Einkaufspreis” abgemahnt hat. Meiner Meinung nach ist das entweder eine faustdicke Lüge, oder  die Media-Markt-Einkäufer sind rattenschlecht. Urteilt selbst.* Vorab noch: Hier geht es nicht um Winzbeträge, sondern um Differenzen im zig-%-Bereich!

Die Vorgeschichte: Diverse Vorkommnisse elektronischer Art haben mir in letzter Zeit bewiesen, dass diejenigen bescheuert sind, die elektronische Geräte vor Weihnachten kaufen. Nach Weihnachten stehen regelmäßig die Saturns und Mediamärkte mit Schnäppchen voll, für die vor Weihnachten eigens die Preise angeboben wurden. Die Internet-Preise sind da ein guter Maßstab, weil sie eher einem transparenten Wettbewerb entspringen.

Beispiel: Gerät A** ist im Internet für (wenigstens) 369,- zu haben, das etwas kleinere Modell immer noch für 269,-. Als Saturn es für 199,- bewirbt, kann man getrost zuschlagen. Gerät B** kostet im Internet mindestens 329,-, bei Media Markt im Einkaufspreis 282,uepz***. Da nimmt man denen sogar den “Einkaufspreis” ab – besonders angesichts der Tatsache, dass der reguläre Preis bei MM (“so macht man billig”) stolze 449,- beträgt.

Aktuell nun Gerät C** für 244,uepz im Einkaufspreis. Ein Schnäppchen angesichts der regulären Auszeichnung des Gerätes mit 399,- im Regal nebenan. Mag man meinen. Hätte man das Gerät nicht vor 2 Tagen bei einem anderen Mediamarkt, keine 30km entfernt, zufällig in einer “Aktion” für einen “Verkaufspreis” von 199,- (regulär: 299,-) gesehen.

Wie niedrig der Einkaufspreis eigentlich sein mag, kann man nach einer Preisrecherche im Internet ahnen. Da wird dasselbe Gerät für ganze 149,- plus Versand feilgeboten. Entweder sollten sich die MM-Einkäufer also einen neuen Job suchen, oder beim “Einkaufspreis” handelt es sich um übermäßiges Anlocken. Eine solche Mischkalkulation aus überteuertem Regulärpreis, echten und vermeintlichen Schnäppchen sorgt zumindest dafür, dass unterm Strich ein Gewinn rauskommt.

Auszeichnungen auf der Homepage:  “9,5 billiger als im Internet” und “Händler des Jahres 2010″. Ein Schelm …. Kein Einkauf mehr ohne meinen Anwalt, äh, Preisvergleich im Internet.

“Mediamarkt – die halten mich für blöd”.

* Ich möchte gar nicht erst das Phänomen “morgens beworben, und um 11:00 ist der (einzige) Artikel weg” ansprechen. Ebenso soll dies davon handeln, dass sich Leute von günstigen Preisen zum Kauf eines untauglichen Gerätes verleiten lassen.
** Namen den Redaktion bekannt.
*** uepz = und ein paar Zerquetschte. Nachkommastellen entsprechen der Psychologie des Einkaufspreises, obwohl ich keinen Einkäufer kenne, der nicht gerne runde Einkaufspreise vereinbart.

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Ebay einfach, Teil 3: Vorsicht Betrüger

Back from the vault – ja, es gibt uns noch. Anlass ist ein leidiges WordPress-Update (und Herr S. hat es nicht gemerkt).

Aber bei der Gelegenheit kann ich gleich eine aktuelle und vielleicht nützliche Beobachtung eines Betrugsversuchs bei Ebay berichten. Man ist ja so eingelullt von erfolgreichen Käufen, dass man evtl. blindlings in die Falle tappt.

Ausgangspunkt: GewerblicherVerkäufer (mit Adresse, Widerrufsbelehrung und pi-pa-po) bietet am Sonntag einen Artikel an. Ich bin gerade im “mal schauen, was sowas kostet”-Modus – zum Glück. Der Artikel (neu, OVP!) wird für eine nicht unbeträchtliche, aber reele Summe (600,-) versteigert. Nicht meine Preisklasse. Abgehakt.

Doch am Ende des Angebots kommt die berühmte “andere Artikel des Verkäufers”-Liste, und da wird man stutzig. Naja, nicht stutzig, aber neugierig. Ein Duzend weitere Artikel derselben (teilweise teureren) Art, alle neu und ab einem Euro. Und alle mit einer Laufzeit von gerade mal einem Tag. “Das könnte ein Schnäppchen werden”, denkt man sich – so schnell finden sich an einem Montag keine Käufer für diese Angebote.

Wer aber die Ebay-Grundregel “Gier macht blind” verinnerlicht hat, sieht sofort die Warnzeichen

  • Der Verkäufer hat bei gerade mal 50 Bewertungen schon eine negative. Bei einem Privatverkäufer ist das vielleicht Anfängerpech und Unerfahrenheit, bei einem gewerblichen ist es aber suspekt.
  • Nachgeschaut: Davon 49 Bewertungen alle aufgrund des gleichen 1-Euro-Artikels, und jetzt werden 600€ Geräte vertickt? ALARM.
  • Nur Überweisung als Zahlungsweise, kein Paypal. Das darf man erst ab 50 Bewertungen. Aha! ALARM!

Und während man sich noch Gedanken macht, trudelt 10 Minuten nach der gerade abgeschlossenen Auktion eine negative Bewertung ein: “Betrüger!!! Nicht zahlen!!!”.  Die Nachfrage beim Käufer fördert dieselben Überlegungen zutage, plus eine Recherche der vermeintlich registrierten Firma:

Hallo an alle, die Zweifel haben.
Dieser Verkäufer ist nicht registriert. Es gibt keinen Großhandel, die Steuernummer ist falsch.
Er bietet unmengen hochpreisige Neu Markenwaren ab 1 Euro für nur einen Tag an. Bietet kein Paypal an, bei überweisung ist das Geld weg.
Er bietet 4 Euro Versand an und hat nur gefakte Bewertungen.
Das alles lässt meinen guten Sachverstand nur zu einem Schluss zu.
Wieder mal ein Betrüger, der innerhalb von 3-4 Tagen 150000 euro  und mehr macht und dann verschwindet.
Ich möchte alle warnen, Geld an diesen Verkäufer zu überweisen.
Denn viele sehen nur den unglaublich günstigen Preis, den dann zum Albtraum werden kann.
Schöne Grüße

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Und noch was zum Thema Schärfentiefe

Noch ein paar interaktive, gute gemachte Beispiele beim Objektiv-Hersteller Tamron gefunden, als Ergänzung zu meinem eigenen:

Vergleich von Brennweiten: Da sieht man beispielsweise, wie wenig sich zwischen 200mm und 500mm im Vergleich zum Bereich zwischen 18 und 200mm tut.

Simulation von Blendenstufen und Schärfentiefe: Da wundert mich, wie wenig Unschärfe die Simulation bei offener Blende anzeigt. Wenn der Hintergrund näher wäre, könnte man sicherlich die Unterschiede besser sehen.

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Ergänzung zum Foto-WennDann: Blende und Schärfentiefe

Habe ein sehr nettes, interaktives Beispiel gefunden, welches zeigt, wie Blende und Schärfentiefe zusammenhängen.

Das ist natürlich als Simulation nicht 100% perfekt: Zum einen würden in der Realität bei großer Blende (kleine Zahl) auch Teile des Bären und der Fels im Vordergrund unscharf werden, zum anderen sieht man unter dem Bauch des Bären einen Teil des Hintergrundes, der auch nicht unscharf wird.

Also nicht bärfekt!

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Drei Thesen zum gedruckten Buch

Eine interessante Sammlung* von Aussagen prominenter Buchmenschen zur Zukunft des gedruckten Buches hat mich dazu bewogen, hier ein paar eigene Gedanken** zum Thema niederzuschreiben, die mich schon seit einiger Zeit bewegen.

Meinem Naturell gemäß sind meine Argumente für das gedruckte Buch eher grundsätzlich-analytisch-medienwissenschaftlicher Art. Schwurbelige Aussagen zur Haptik, Nostalgie und ähnlichem überlasse ich anderen***.

Es wird sicherlich der eine oder andere Aspekt noch auszubauen sein, aber hier sind mal meine drei Hauptthesen (Reihenfolge beliebig).

1. Buchseiten sind räumlich und parallel,
eBooks sind virtuell und sequenziell

Das hat verschiedene Konsequenzen. Eine sehr wichtige: Während man normalerweise ein Buch sequenziell liest, muss oder will man doch auch mal springen, Seiten parallel anschauen, Doppelseiten genießen etc. Oder man breitet zum Vergleichen, zum Studieren, oder zum Protzen zwei Quadratmeter Bücher vor sich aus. Das schafft auch auf lange Sicht keine App.

Dieses Grundprinzip rechtfertigt auch Buchhandel und Bibliotheken: Der blitzschnelle, gezielte Zugriff auf tausende von Büchern, der intuitive Zugang zum Media Container namens “Buchregal”, die unterschiedlichen, parallel verfügbaren Zugriffs- und Suchmöglichkeiten – das alles wird auf lange Zeit nicht so effizient auf einem Bildschirm möglich sein, trotz Coverflow.

2. Bücher sind ein Mittel der sozialen Interaktion

Dies wird sich zwar mit der Zeit wandeln, aber das gegenständliche Buch hat seinen festen Platz im menschlichen Miteinander. Kaufen, Schenken und Ausleihen gehen in ihrer Bedeutung weit über die reine Informationsbeschaffung hinaus. Damit werden auch Meta-Handlungen wie “eine Freunde machen”, “Belehren”, “den Horizont erweitern”, “Belohnen” oder “Beschämen” vollzogen.

Es wird wahrscheinlich (hoffentlich!) noch eine Weile dauern, bis man sich zum Geburtstag einen Schmuck-Link per Bluetooth überträgt. Vorausgesetzt natürlich, dass das geschriebene Wort auf absehbare Zeit überhaupt noch ein zentrales Kommunikationsmittel zur Vermittlung von Informationen und Ideen sein wird.

3. Bücher funktionieren auch ohne Strom

Die Reihenfolge ist doch nicht beliebig: Hier kommt mein Killer-Argument zum Abschluss. Ich beziehe mich dabei nicht (nur) auf den Weltenbummler, der im Urlaub “mal wieder so richtig 4 Wochen schmökern will”, um dann festzustellen, dass mitten in Indonesien sein E-Book-Reader den Geist aufgibt, oder auch nur der Strom nicht reicht****.

Viel wichtiger ist ein anderer Aspekt: Das physisch gedruckte oder geschriebene Wort (und Bild) ist eines der wenigen Kommunikationsmittel, welche sich unmittelbar und ohne Hilfmittel dauerhaft der menschlichen Sensorik erschließen. Steintafeln und Höhlenmalereien sind schon deshalb eine weitaus größere menschliche Errungenschaft als das Internet, weil sie erstmals abstrakte Ideen speichern und zugänglich machen konnten. Das gedruckte Buch ist die aktuellste Evolutionsstufe dieser Erfindung, und nicht das iPad.

Das heißt konkret: Es ist essenziell wichtig für jede Kultur, dass zentrale, lebenswichtige Informationen und Ideen zu jeder Zeit gedruckt vorliegen! Und nicht erst “on demand”. Jeder Leser und Besitzer eines gedruckten Buches trägt also dazu bei, dass essenzielle Grundlagen unserer Gesellschaft und Kultur redundant, wirtschaftlich und ausfallsicher reproduziert und gespeichert werden.

* Dazu bei Gelegenheit mehr.
** Auch wenn mich Herr.S jetzt wieder der Ernsthaftigkeit zichtigt – aber demnächst gibt es auch wieder mal ein Update zu den Fake Funny Road Signs, versprochen!
*** Auch wenn ich sie gut heißen mag.
**** Das iPad läuft mehr 10 Stunden am Stück – aber was ist das schon?

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Foto-WennDann Nummer 2: Lichtstärke [WD2]

Zweite Erklärung zum interaktiven Foto-WennDann:

Wenn man reinzoomt, dann geht die Blende nicht mehr so weit auf.

Sie sind hier gelandet, weil beim hineinzoomen ins Bild ein roter Strich auf dem Blendenregler erschienen ist, und Sie nicht mehr den Regler in diesen Bereich ziehen konnten.

Das hat etwas mit der “Lichtstärke” eines Objektivs zu tun. Die sagt aus, wie weit man die Blende eines Objektivs maximal öffnen kann, wieviel Licht also maximal durch das Objektiv gelangen kann. Ein typischer Wert ist f1:4, sehr gute Werte sind f1:2.8 oder sogar f1:1.4. Kleine Werte = große Blende = große Öffnung.

Bei Zoomobjektiven hat man nun das Problem, dass diese Zahl immer die maximale Blende bei einer bestimmten Brennweite bezeichnet. Typischerweise werden Anfangs- und Endlichtstärke angegeben. Bei einem 18-200mm-Objektiv mit f=3.5 – 6.3 heißt das: Im Weitwinkel kann man mit Blende 3.5 fotografieren, im Zoom aber nur noch mit maximal Blende 6.3. Das lässt nur noch bei hellem Tageslicht genug Licht in die Kamera. Ansonsten müssen Sie länger belichten, und verwackeln unter Umständen das Bild.

Damit aber nicht genug: Die Blende ist auch für die Bildgestaltung verantwortlich. Je offener die Blende, desto mehr verschwimmt der Bildhintergrund. Das ist ein wichtiges Gestaltungsmittel, um den Vordergrund hervorzuheben und den Blick zu lenken. Wenn man die Blende aber gar nicht mehr weiter aufmachen kann, muss man auf diese Gestaltungsmöglichkeit verzichten.

Wenn man die Blende weiter aufmachen möchte, dann kann man …

  • näher ans Motiv gehen, und wieder aus dem Bild herauszoomen. Das verändert aber auch die Bildperspektive.
  • ein anderes Objektiv nehmen. Lichtstarke Zoomobjektive sind zwar sehr teuer, aber es gibt Alternativen: Beispielsweise gibt es Foto-Sets mit einem 18-55mm / f:3.5-5.6 und einem 55-200mm / f:3.5-6.3-Objektiv. Welches der Objektive nimmt man da wohl bei 55mm? :roll:

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Foto-WennDann Nummer 1: Wackelpeter [WD1]

Erste Erklärung zum interaktiven Foto-WennDann:

Wenn man reinzoomt, dann wackelt es eher.

Sie sind hier gelandet, weil das Bild zu wackeln angefangen hat. Das kommt häufig vor, wenn man in das Bild “hineinzoomt”, also die Brennweite erhöht, um einen Bildausschnitt zu vergrößern.

Da spielen leider zwei Effekte hinein, die beide gegen einen arbeiten:

  1. Bei einer langen Brennweite (Teleobjektiv) bewirkt jede kleinste Bewegung der Kamera eine viel größere Veränderung des Bildausschnitts als im Weitwinkel-Bereich. Wackeln wirkt sich also viel mehr aus.
  2. Bei den meisten Objektiven nimmt die Lichtstärke bei zunehmender Brennweite ab. Konkret wird das Objektiv-”Rohr” länger, und es kommt deshalb weniger Licht durch.*

In der Simulation sieht man letzteres daran, dass im Blendenregler ein roter Strich erscheint – man kann im Telebereich die Blende nicht mehr weit genug öffnen. Mehr dazu hier.

Wenn also nicht mehr so viel Licht auf einmal auf den Kamera-Sensor fällt, muss man eben länger belichten. In der Simulation geht deshalb die Belichtungszeit nach oben. Und wenn man länger belichtet, ist die Chance größer, dass man während dieser Zeit wackelt. Eine Faustregel besagt, dass man den Umkehrbruch der Brennweite “noch halten” kann: 1/200 sec bei 200mm, 1/60 sec bei 60mm etc.

Wenn es wackelt, dann kann man …

  • den Bildstabilisator einschalten: Das ist aber kein Allheilmittel, kann aber 1-2 Belichtungsstufen Vorteil bringen. Bei 200mm Brennweite kann man dann eben auch 1/100 oder 1/50 sec evtl. noch aus der Hand ohne Wackeln belichten
  • gleich ein Stativ nehmen. Das wackelt so gut wie gar nicht. Dann aber den Stabilisator ausschalten, und evtl. einen Fernauslöser verwenden, um die Kamera nicht berühren zu müssen!
  • ein anderes Objektiv verwenden, welches bei der gewünschten Brennweite mehr Licht durchlässt. Lichtstarke Teleobjektive sind aber sehr teuer
  • näher ans Motiv gehen, und wieder herauszoomen. Das Motiv ist dann genauso groß im Bild, aber man kann evtl. eine größere Blende wählen, und kurze Brennweiten sind auch nicht so wackelgefährdet. Leider ändert sich dadurch aber die Perspektive (das Verhältnis von Vorder- und Hintergrund).

Die letzte Maßnahme können Sie im Simulator testen: Stellen Sie Brennweite und Entfernung jeweils in die Mitte, klicken sie dann “Motivgröße konstant” an, und verschieben Sie einen der beiden Regler.

* Das stimmt zwar nur bedingt bis gar nicht, hilft aber als Eselsbrücke

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Einführung zum Foto-WennDann

Liebe Leser*, wir feiern** im Blog eine neue permante Seite: Das “Foto-WennDann“-Erklär-Dingenskirchen. Ziel des Ganzen ist die Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen allen möglichen Parametern beim Fotografieren: Blende, Belichtung, Abstand, Perspektive, Licht etc.

Das Foto-WennDann* soll nur der Anfang sein. Um die Komplexität ein wenig zu reduzieren, sind Artikel im Blog geplant, die einzelne Zusammenhänge gezielt erläutern. Bereits realisiert ist auch eine Verlinkung mit dem interaktiven Teil: Wenn man dort einen Parameter ändert, wird künftig immer häufiger mal rechts unten bei “Foto-WennDann” der eine oder andere Link zu einem Artikel erscheinen. Dieser erklärt dann, was man denn da gerade macht.

Wenn ich die Zeit dazu finde.

* Pluralis optimisticus
** Euphemismus
*** Blöder Name, aber Google findet da noch nix – siehe auch hier

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Facebook ohne Facebook

Endlich mal was Nützliches: Ein Link, mit dem Leute, die nichts mit Facebook zu tun haben, sich von Facebook abmelden können.

Wie das? Facebook hat ja bekanntermaßen auch E-Mail-Adressen gespeichert und verwendet, die nicht direkt den Facebook-Benutzern zuzuordnen sind. Zu diesem Zweck verlockt Facebook seine Benutzer mit “Komfortfunktionen” dazu, ihre Mail-Adressbücher auf Facebook hochzuladen, um diese dann anderweitig zu verwursten.

Als potenzielles Opfer dieser Praxis (also generell alle Nicht-Facebook-Nutzer) kann man sich unter diesem Link abmelden – ohne jemals angemeldet gewesen zu sein. Aber dadurch hinterlässt man natürlich seine Mail-Adresse bei Facebook – die müssen ja wissen, wer nicht unwillentlich seine E-Mail missbraucht sehen möchte.

HALLO? GEHT’S NOCH GUT???

Ich muss mich bei einem Dienst abmelden, mit dem ich nichts zu tun habe? Ich hätte eine einfachere Lösung: Warum löscht Facebook nicht einfach (unter Aufsicht) alle Mail-Adressen, die nicht explizit von deren Benutzern angemeldet wurden – letzteres möglichst mit einem Double-Opt-In?* Kann es sein, dass Facebook die freiwillig und unfreiwillig abgegebenen Adressen nicht unterscheiden kann?

Apropos Double-Opt-in-und-out: Die Abmeldung erfordert ebenfalls keine Verifizierung bzw. Zustimmung des Mailbox-Besitzers. Hiermit seien alle aufgerufen, beliebige E-Mail-Adressen unter obigem Link einzugeben. Mal schauen, was passiert. :evil:

* Zur Erklärung: Endgültige An- oder Abmeldung erfolgt erst, nachdem der rechtmäßige Besitzer der Adresse auf eine Bestätigungsmail in seiner Mailbox reagiert hat.

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