Archive for category Technik einfach
Neues von der Peter Bollin-Optimierung
Posted by Procrastinator in Blogging, Technik einfach, Zeitgeschehen on 13. February 2010
Liebe Leser, freudig kann ich verkünden, dass mein kleines Experiment* gefruchtet hat. Eine Google-Suche über “Peter Bollin” listet uns schon auf Platz 3 hinter dem rührigen “Klaus-Peter Bollin” (not related), aber das schaffen wir auch noch.
Die Suche nach “Peter Bollin Mathematik” bringt uns sogar auf Platz 1 bei Google. Der Bärgeiz ist geweckt, vielleicht können wir ja mit diesem Artikel sogar das Ranking noch verbessern. Besser als die Sprechstunden im OAG sind wir jetzt schon.
Ich freu mich schon, wenn P.B. mal beim Ego-Googling hier landet. Nicht, dass das wahrscheinlich wäre, aber für alle Fälle schon einmal ein herzliches “Hallo”. Ich hoffe, er verzeiht mir, dass ich ihn ungefragt in ein wissenschaftliches Experiment eingebaut habe.
* mangels Konkurrenz, das gebe ich gerne zu
not-so-mighty illusions (at least, not optical)
Posted by Procrastinator in Professionalism, Roadkill, Technik einfach on 3. February 2010
Ich habe ja bereits von den “Mighty Optical Illusions” geschwärmt(*), und war auch ganz begeistert vom “Transparent Desktop Trick” – bis ich ihn mal selbst ausprobiert habe. Erkenntnisse:
- Mit einem Notebook gar nicht so schwer: Notebook fotografieren, zuklappen, wieder fotografieren. Im Photoshop den Desktop-Hintergrund nach den Konturen des aufgeklappten Notebooks aus dem Hintergrund ausschneiden.
- Schwierigkeiten bereiten lediglich das Licht (Reflexionen, Licht wird durch den Bildschirm verdeckt), Perspektive (Stativ!), Schärfe (manuell fokussieren) und die Verzerrung zu einem perfekten Desktop. Und natürlich die exakte Position beim Anschauen/Fotografieren des Effekts.
- Bonuspunkte bekommen die Fotografen, die normale Monitore verwenden. Die muss man abbauen, und darf dabei nichts an der Umgebung verändern.
- Noch mehr Bonuspunkte für eine Interaktion mit Menschen / Tieren, da muss man auf exakte Posen achten.
- Die entscheidende Frage aber ist: Warum erst mühsam einen Desktop-Hintergrund bauen, wenn man das alles ohnehin in Photoshop zusammenklopfen kann, weil als Beweis ja eh ein Bild dient? Nachfolgend das Ergebnis einer 5-Minuten-Aktion, auf das Einmontieren eines freigestellten Desktops habe ich verzichtet.
(*) Hat eigentlich schon jemand gemerkt, das ich wieder von den Fußnoten abgekommen bin?
Marketing-Tipp: Namenswahl
Posted by Procrastinator in Roadkill, Technik einfach on 1. February 2010

Fundstück aus einem Karstadt-Prospekt
Noch einen Tee aus meinem neuen “WIX”-Wasserkocher?
Nein, danke, ich trinke nicht mehr!
Neues vom USB-Port
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Technik einfach on 24. January 2010
Update zum Artikel “Geräte laden am USB-Port“:
- Erfolgreich ein bestehendes HAMA-Ladegerät umgebaut: Auf der Platine war deutlich zu sehen, dass die Datenleitungen der USB-Buchse einfach nur in Lötaugen eingelötet waren, ohne weitere Verbindung. Mit einem Tropfen Lötzinn verbunden, fertig!
- Ein Ladegerät von Motorola mit (Mini-)USB-Ausgang hat sich als korrekt (=Nokia-tauglich) beschaltet herausgestellt.
- Das folgende Bild zeigt den Prototyp für einen USB-Zwischenadapter für Nokia- und ähnlich anspruchsvolle Telefone. Die Isolierung besteht aus Heißkleber, nicht altem Kaugummi oder Rotz.

USB-Adapter für Ladegeräte und Nokia-Handys (Prototyp, Copyright, GEHEIM)
Geräte laden am USB-Port
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Professionalism, Technik einfach on 9. January 2010
Nachdem ich mit gestrigem Beitrag den letzten milde interessierten Leser verprellt habe, gibt es jetzt für die restlichen Pflichtleser (*) mal wieder was total nützliches.
Anlass: Mein Handy wird über USB-Kabel aufgeladen. Verschiedene Szenarien:
- Rechner A: Handy lädt, egal ob der Rechner an oder aus ist
- Rechner B: Handy lädt nur, wenn mit dem Rechner kommuniziert wird
- Rechner C: Handy lädt gar nie nein nie nicht niemals am USB-Port.
- USB-Ladegerät mit Orginal-USB-Ladekabel: Handy lädt nicht
- Original-Ladegerät mit USB-Stecker: Lädt einwandfrei
Also wieder so eine Sch…-Geschäftemacherei, nachdem die EU die Hersteller ja per “Selbstverpflichtung” gezwungen hat, Geräte nur noch per USB zu laden? Muss ich nun doch wieder *zig Ladegeräte mit in den Urlaub schleppen?
Weit gefehlt (anschwellende Trompeten künden vom Triumpf): Ein wenig googlen (gugeln?) ergibt, dass es wohl (**) eine spezielle Spezifikation für USB-Ladegeräte gibt. Ein USB-Gerät erkennt wohl an einen Widerstand von 0 bis 200 Ohm zwischen den USB-Datenleitungen D+ und D-, dass es an einem speziellen Ladegerät hängt. Ein größerer Widerstand deutet hingegen auf eine Datenverbindung hin.
Das erklärt natürlich vieles: Zum Einen kann es sein, dass mancher Computer einen zu hohen Widerstand zwischen den Datenleitungen aufweist, und deshalb mein Handy nicht lädt. Zum Anderen haben die meisten USB-Ladegeräte natürlich nur die USB-Power-Leitungen beschaltet, und nicht die Datenleitungen. Wenn die nicht einmal beide auf Masse liegen, ist der Widerstand natürlich auch unendlich. So auch bei meinen USB-Ladern (nachgemessen).
Weiteres leitet sich aus dem normgerechten Verhalten von USB-Geräten ab: Ein USB-Gerät darf erst einmal nur 100 mA aus einer USB-Datenverbindung saugen, und erst nach Kommunikation mit dem Host-Gerät bis zu 500 mA. Mein Handy ist da besonders zurückhaltend und zieht erst einmal gar keinen Saft, bekommt aber mangels Datenkommunikation aus ruhenden Computern und USB-Ladegeräten auch keine Erlaubnis, zumindest die 500 mA abzuzapfen.
Abhilfe: Einen kleinen Zwischenstecker gebastelt (USB-Buchse auf -stecker) und darin die Datenleitungen (innere Kontakte) zum USB-Gerät hin (also an der Buchse) miteinander verbunden. Dabei nicht vergessen, auch die Abschirmung durchzuverbinden. Schon geht es mit dem Laden, weil nun das Gerät weiß, dass es an einem Ladegerät hängt.
Warnung: Den Adapter in Datenverbindungen (also am PC) nicht einsetzen, das verursacht streng genommen einen Kurzschluss auf den Datenleitungen! Und auch nicht einsetzen bei Geräten, die eigentlich gut laden! Verwendung auf eigene Gefahr!
Zu letzterem auch noch eine Anmerkung: Das Ganze könnte auch der Behauptung von Herrn S. Aufwind geben, dass bestimmte Geräte am PC oder an universellen USB-Ladegeräten schlechter, d.h. langsamer als am Original-Ladegerät laden. Hypothese: Das Gerät weiß (PC) bzw. denkt (Ladegerät), dass es an einer Datenleitung hängt, und saugt nicht mehr als die erlaubten 500 mA (oder nur 100, je nach Konformität), obwohl es > 1A bekommen könnte.
Ipod-User scheinen übrigens dasselbe Problem zu haben, aber da kauft man ja gerne stylisches Original-Zugehör.
(*) also Herr.S
(**) nach neuem EU-Recht, harharhar
Google bietet Glücksspiel an: “Google Alerts”
Posted by Procrastinator in Professionalism, Technik einfach, Zeitgeschehen on 4. December 2009
Aufreger der Woche(*): Google Alerts. Ein Benachrichtigungsservice, der einem per E-Mail melden soll, wenn zu bestimmten Suchbegriffen neue Websites erscheinen oder geändert wurden. Tolle Sache in Zeiten der Informationsflut, und doch solch ein Aufreger, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, mich zu echauffieren.
Beispielsweise habe ich eine Benachrichtigungsmail gesehen, die hat zwar richtigerweise einen Eintrag aus einem Forum als Suchergebnis verschickt, aber a) mit einem falschen, aktuellen Datum versehen, obwohl der aktuellste Beitrag von 2007 war, und b) einen Beitrag mitten aus Seite 1 des Forenthemas genommen, wo doch das Thema sich über 7 Seiten erstreckte. Also mehr als irreführend, wenn man sich damit begnügt.
Derselbe Alert, mit denselben Suchbegriffen, gab beim Verschicken an eine andere E-Mail-Adresse einen komplett anderen, völlig irrelevanten Alert. Die Liste könnte man endlos weiter führen, denke ich. Es zeigt aber, dass die Ergebnisse dieses Dienstes gelinde gesagt “wenig nachvollziehbar” sind.
Die Probleme eines solchen “Informationsdienstes” sind vielfältig, und Öl im Feuer eines jeden Medienkritikers. Sinn und Zweck der Alerts ist es ja, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden, und das Relevante frei Haus zu liefern. Gerade die Relevanz ist jedoch nur vorgegaukelt, in Wirklichkeit wohl eher beliebig, und die Inhalte sind augenscheinlich auch noch fehlerhaft. Wer das nicht routinemäßig hinterfragt, spielt Informationslotto(**).
Wer nun diese Probleme auf den Beta-Status des Dienstes zurückführt, verkennt die wahre Problematik: Es ist die immer wieder gern gesehene Firmenpolitik von Google, nach Gutsherrenart über die Relevanz und Bedeutung von Informationen zu entscheiden. Und kaum jemand regt sich darüber auf. Das folgt 1:1 dem altbekannten Theorem der Retrievalforschung, dass man nur die Relevanz dessen beurteilen kann, was man auch als Information erhält, und nicht dessen, was man nicht gefunden hat. Ich weiß eben nicht, was ich nicht weiß.
Es gibt natürlich den Einwand, dass Journalisten, Politiker, Autoren, Fernsehschaffende, Blogger etc. ebenso Informationen zurückhalten, filtern, sieben, verfälschen, bearbeiten usw. Der Unterschied ist jedoch, dass dies in der Regel mehr oder weniger nachprüfbar, gesetzlich geregelt und transparent geschieht, und dass man ohnehin den Protagonisten mit Skepsis begegnet – wer glaubt schon einem Politiker?
Google hingegen hat sich eine eigene Welt erschaffen: Informationen werden gesammelt, aufbereitet und verteilt, ohne dass irgendjemand wüsste, nach welchen Kriterien dies geschieht. Das “Wie” wird ja explizit als privatwirtschaftliches Firmengeheimnis behütet. Alle (iPhone-Benutzer voran – zwei Rote Tücher auf einem Haufen
) unterwerfen sich einem Mechanismus, dessen Regelwerk sie allenfalls erahnen können. “Das wird in Google (nicht) gefunden” mag ein Kriterium für wirtschaftlichen Erfolg sein; über die Bedeutung von Informationen sagt es aber überhaupt nichts Verlässliches aus.
“Medienkompetenz” heißt unter anderem, Informationen beurteilen zu können, weil man weiß, wie das Medium funktioniert. Wenn die “Informationselite” die Informationen, welche Google gnädigst verteilt, nicht mit gaaaaanz spitzen Fingern anfasst, dann ist es mit der “Elite” nicht weit her.
Jaja, ich bin ja schon ruhig
(*) Die ist ja fast rum, man verzeihe daher meine Voreiligkeit
(**) Glückspiel kann süchtig machen. Chance 1:10 hoch 17.
Wie Du mir, so ich Dir noch lange nicht
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Professionalism, Technik einfach on 28. November 2009
Immer wieder wundert(*) man sich über das Geschäftsgebahren von Firmen, insbesondere aus der Telekommunikationsbranche. Wenn man nur am Telefon an der falschen Stelle hustet, oder überhaupt abnimmt, hat man schon einen Superflatgigavertrag über 200 Jahre. Wenn man den aber kündigen will, muss man persönlich und nackt mit seinem verstorbenen Großvater bei der Niederlassung in Katmandu vorsprechen, weil man vor 189 Jahren (nicht vergessen: Kündigungsfrist 10 Jahre und 8 Tage, wegen der Neigung der Erdachse) das “branchenübliche” Kleingedruckte nicht gelesen hatte.
Aktuelles Beispiel: Simyo sperrt wegen “Nichtaktivität” eine Prepaid-SIM-Karte. An sich schon frech, aber in den AGB so enthalten (hab ich nicht gelesen, schön blöde), und ich brauch die Karte ja nur für Notfälle (jetzt nimmer, es gibt andere Anbieter ohne “Aktivitätszeitfenster”). Aber da war noch Guthaben drauf! Mein Geld! Dabei am Rande: Als “Aktivität” gilt bei einem Telefonieanbieter nicht “Telefonieren”, sondern “Guthaben aufbuchen”. Wer braucht noch deutlichere Angaben zur Rolle des “Kunden” in dieser Geschäftsbeziehung?
Einziger Anhaltspunkt für mein Verhalten nach der Sperrung ist ein Hinweis in den AGB (sinngemäß): “Nach Ende des Vertragsverhältnisses ist die SIM-Karte zurückzusenden”. Also denk ich mir, wenn ich meinen Part erfülle, dann erfüllen die auch ihren, und schicken mir mein Geld. SIM-Karte hingeschickt, und was kommt? Ein Formular über drei Seiten, mit dem die Rückzahlung beantragen kann. Mit Bankverbindung, Ausweiskopie, Rücksendung der SIM-Karte (HAB ICH SCHON!) und verbindlicher Erklärung, dass wir danach geschiedene Leute bzw. TK-Unternehmen seien. Naja, das scheint ja nochmals gut zu gehen. Dass ich das Formular auf der Website nicht gefunden habe, mag daran liegen, dass ich keine Lust habe, auf einer Website zu suchen, die 80% aus Neukundenwerbung, 20% aus Bestandskundenservice und 0% aus Angeboten für Ex-Kunden besteht.
Was aber hängen bleibt ist die Aussage von oben: Ich kann mich nicht erinnern, beim Kauf der SIM-Karte solch einen Aufwand betrieben zu haben. Da reichte, glaube ich, meine Bankverbindung auch gleich noch als Identitätsnachweis. Und das alles lag ja Simyo schon lange vor. Wenn die Angaben bei der Rückerstattung also alle “zum Schutz meines Guthabens” dienen, dann gilt wohl dieser Schutz nur, wenn mein Guthaben vor meinem Zugriff zu schützen ist.
Jetzt bin ich gespannt, wann und ob mein Guthaben vollständig ankommt. Anderswo habe ich bei einem Anbieter gelesen, dass die Erstattung von (Bonus-) Guthaben 6,20 Euro Gebühren kostet. Ich glaube, es war Discotel, aber legt mich nicht fest. Offenbar haben die das mittlerweile auf 0€ gesenkt. Oder ich hab was im Kleingdruckten überlesen
* naja, eigentlich wundert man sich nicht mehr – das sagt man halt so
MMPAÜ Lektion 1: Vodafone USB-Stick
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Technik einfach on 26. September 2009
Weil mein gut gemeinter Vorschlag unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn ist, werde ich ab jetzt in lockerer Folge mein Training als MMPAÜ offen legen.
Lektion 1:
Websession USB-Stick Art. Nr.: 1235955
BEREITS AB € 0,49 INS INTERNET (18)
29,-
(18) Dieser Stick ist so günstig, weil er nur mit der mitgelieferten CallYa-Karte funktioniert.(a) Wenn Sie den Stick mit anderen Karten nutzen möchten, gilt: € 100 zuzahlen oder 24 Monate warten.(b) Die mobile Datennutzung über den APN (Zugangspunkt) event.vodafone.de (c) erfolgt in vorausbezahlten WebSessions für bestimmte Zeiteinheiten. Einmal begonnene WebSessions werden unabhängig von der Nutzung nach dem gebuchten Zeitraum beendet.(d) Eine WebSessions im dt. Vodafone Netz wird unabhängig von der gebuchten Zeit nach Ausschöpfung eines Datenvolumens von 1GB für Download und Upload beendet.(e) Für die Nutzung im dt. Vodafone Netz gelten bis zum 31.09.2009 folgende Preise: 15 Min. 0,49€, 2 Std. 1,95 € oder 7 Tage 9,95 €, danach erfolgt die Abrechnung zu folgenden Preisen: 30 min €1,95, 1 Std €2,95, 24 Std €4,95.(f) Für die Nutzung ist ein Mindestguthaben in Höhe des Nutzungspreises erforderlich.(g) Datenübertragungsrate ist standort- und netzabhängig. Das VodafoneUMTS-Netz ist bereits in über 2.500 Städten und Gemeinden verfügbar.(h) Infos zur individuellen Netzabdeckung sind unter www.vodafone.de abrufbar. Die SIM-Karte ermöglicht nur paketvermittelte Datendienste im UMTS- und GPRS-Netz, andere, insbesondere leitungsvermittelte Dienste sind deaktiviert.(i) Die Nutzung von WebSessions für Voice over IP und Peer-to-Peer ist nicht gestattet.(j) Sonderdienste/nummern werden abweichend tarifiert.
Und hier die Übersetzung (Tipp: Text mit der Maus markieren):
(a) OK, kein Problem, daran hat sich das Volk gewöhnt.
(b) Als ob das eine Alternative sei. So einen Stick gibt es schon für € 60,- auf Ebay
(c) Uh-oh, eine Festlegung auf einen speziellen Event-APN. Wenn man den normalen von Vodafone nimmt, wird es wahrscheinlich richtig teuer …
(d) Harmlos und OK.
(e) AHA, Pferdefuß Nummer eins: Download bricht wegen Zeit oder Datenvolumen ab. Wenn ich nach Zeit bezahle, sollten die Daten nicht beschränkt sein.
(f) Der Hammer! Maximal eine Woche (1) gilt das tolle Angebot, danach wird es um 100%, 200% bzw. 350% teurer. Nennt man so etwas nicht “Wucher” und “übermäßiges Anlocken”?
(g) Das kennt man ja schon: “Prepaid” heißt “zinsloses Darlehen” für den Mobilfunkprovider.
(h) Wieviele Städte und Gemeinden gibt es in Deutschland?
(i) Sprich: Mit der Karte kann man nicht telefonieren. Da sind andere weiter.
(j) Und wieder so eine Einschränkung. “Nicht gestattet” ist alles, was Spaß macht und Nutzen bringt.
555x Bauernfängerei in Europa
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Technik einfach on 25. September 2009
Arbeitsmarkt aufgepasst, es bildet sich ein neues Berufsbild: Der kommerzielle Mediamarktprospektangebotübersetzer. Ich rede dabei nicht von Leuten, die mit “ultra-glare high brithness LED backlit low-fat OLED display” etwas anfangen können.
Der MMPAÜ muss folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Exzellente Augen, um 4-Punkt-Schrift in Schwarz auf Rot lesen zu können (Weiß auf Gelb ist eine willkommene Zusatzqualifikation)
- Gute Orientierung in Schachtelsätzen
- Gesunder Menschenverstand
Ja, ich rede von den über 40(!) kleingedruckten Mobilfunkt-Vertragserläuterungen im aktuellen Mediamarkt-Prospekt vom 25.9.2009. Eigentlich könnte man sich die alle sparen und gegen eine fett und groß gedruckte Einheitsklausel (natürlich als Schachtelsatz) ersetzen:
Machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihre Gier auf den riesigen, fett gedruckten Preis dazu führen wird, dass Sie ein Produkt bekommen, mit dem Sie nichts anfangen können, welches aber trotzdem horrende Kosten verursachen wird. Das zehnfache dieser Kosten fällt an, wenn Sie das Produkt auch wirklich benutzen. Unter folgender kostenpflichtiger Servicenummer können Sie eine Privatinsolvenz anmelden …
Ich werde in ein paar folgende Artikeln mal Einblick in mein Training als MMPAÜ geben. Stay tuned!
Breaks the ice at meetings – Palm BlueBoard
Posted by Procrastinator in Technik einfach on 29. July 2009
Kenner der Szene wissen, worauf meine kürzlichen und unvollständigen Aktivitäten zum Thema Ebay, Bluetooth sowie meine Vernachlässigung des Blogs beruhen: Ein neues Projekt! Back to the Palm Roots!
Bevor ich mich demnächst über das warum und wie auslasse, und außerdem vielleicht eine kleine, persönliche Palm-Historie ausbreite, hier schon einmal ein Zwischenstand:

Palm BlueBoard auf drei Palm PDAs
Mitgeliefert mit dem Palm Tungsten T3 (rechts im Bild) wird Blueboard, eine kleine Applikation, mit der man mit bis zu vier (!) Palm PDAs gleichzeitig auf einer Folie rumkritzeln kann. Ich stelle mir das in langweiligen Meetings vor … eine Killerapplikation im besten Apple-Stil, und die funktioniert sogar einwandfrei.
Was mal wieder beweist, dass die Palm-PDAs von unfähigen Marketing-Fuzzis zugrunde gemarketingt wurden. Gute Hardware, ein gutes Betriebssystem, massig Applikationen, und das Jahre vor dem iPhone. Zeitweise 90% Marktanteil bei den PDAs, und heute eine Randnotiz der Technikgeschichte. Warum? Wegen BlueBoard.
Nicht ursächlich, aber zumindest symptomatisch für so manche Fehlentscheidung: Warum liegt diese Software dem Tungsten T3 bei, aber nicht dem neueren Tungsten E2? Warum muss dieses kleine, geniale Progrämmchen sogar gegen das Kopieren von PDA zu PDA geschützt werden? Warum hat Palm im Laufe der Zeit mindestens 5 verschiedene Web-Browser seinen Geräten mitgegeben, und einigen gar keinen? Warum gab es im Laufe der Zeit -zig verschiedene Tools zum Abgleich des PDAs mit Outlook?
Dabei hätte alles so einfach sein können. Ich sage nur “Netzwerk-Hotsync” – bereits vorhanden in meinem Palm Pilot Professional aus dem Jahre 1996!
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