Wörterbuch – heute: “Tomtom”

 Professionalism  Comments Off on Wörterbuch – heute: “Tomtom”
Jun 222009
 

Den Namen kennt jeder als Marke für Navigationsgeräte. Aber was verbirgt sich dahinter? Wo kommt dieser kuriose Name her? Wir decken auf!

Wie so viele Begriffe der deutschen Sprache heutzutage geht auch dieser Name auf die undeutliche Aussprache einer Dreijährigen zurück. “Tom, Tom!” ist in deren Duktus der unmissverständliche Aufruf, einem zu folgen (zur Schaukel, ins Wohnzimmer, zum Eisverkäufer).

Was liegt da näher, diesen Lockruf als Namen für ein Gerät zu verwenden, welches die unweigerlichere Gegenfrage “wohin?” zu beantworten trachtet.

Case proven, ’nuff said. Kittel gflickt, Käs gessa.

Jun 122009
 

Freunde des gehobenen Wortschatz.

In einer gepflegten Unterhaltung dürfen Fremdworte kein Tabu sein. Ganz im Gegenteil sind sie Ausdruck von Weltläufigkeit und sawoaar-wiwre.

Um  – in unserem Bildungsblog – auch hier die nötige Parkettsicherheit zu vermitteln, werden in loser Folge ein paar prekäre Fälle vorgestellt.

Heute: “titty-T-shirt

Klingt anzüglich und passt damit ganz hervorragend in die gepflegte Herrenrunde Sonntagabends im Club. Will man dort mit Geschichten aus den dunkelsten Ecken Hongkongs glänzen, sollte man allerdings NICHT auf den scheinbaren Fachbegriff “titty-T-shirt” zurückgreifen. Der wahre Kenner weiss, dass es sich dabei um das Katzenhemdchen einer Dreijährigen mit undeutlicher Aussprache handelt.

katzenshirtBeatus ille, qui procul negotiis.

Jun 112009
 

Wer kennt sie nicht, die liebgewordenen Anrufe aus dem Kollegen- und Kundenkreis:

“Können Sie mir bitte die Akten zum Vorgang »unimportant« aus Projekt »0« raussuchen?” – “Die hab ich Ihnen bereits in Kopie 1 bis 5 geschickt” – “Das habe ich genau jetzt nicht vorliegen und »der Kollege ist grad zu Mittag«. (Ausgesprochen: “Akten nochmal oder die Zeit geht jetzt sofort am Telefon drauf. Akten dann im Anschluss.”)” [Der weitere Ablauf enfällt aus Platzgründen (und weil mein Arzt gesagt hat, ich soll mich schonen)]

Wir erledigen das gerne, liebe Weiterbildungshungrige, das ist selbstverständlich und in das Budget einkalkuliert (Spalte: unbezahlte Überstunden).

Günstig in diesem Zusammenhang (Expertentipp!): Exzessiv ausgefuxte und beständig nachgearbeitete Akten- und Datenablage. DAS SPART ZEIT. Außerdem können die dann sprunghaft steigenden Anfragen viel zügiger abgearbeitet werden.

Vorteil bei Kollegen: Es bleibt alles in der Firma! Und die Kollegen helfen ja auch immer, wo sie können (vgl. professional time management tip no. 3).

Vorteil bei Kunden: Die Kunden können Personal einsparen und Ihre Wirtschaftskraft erhalten (möglicher zukünftiger Stammkunde / Arbeitgeber (bei Übernahme)!)

Unterm Strich also: Empfehlenswert!

Wie immer gilt: Spezialwissen fleissig anwenden! Dax!

Keep up the good work (k u t go w)!

professional time management tip no. 3 – Design effektiv

 Professionalism  Comments Off on professional time management tip no. 3 – Design effektiv
Jun 082009
 

Liebe Wissbegierige.

Unser heutiges Thema erklärt endlich umfassend und abschließend effizientes Gestalten und Entwerfen. Natürlich, wie gewohnt in dieser beliebten Artikelserie, spartenübergreifend und universell einsetzbares Spezialwissen, das  den Dax in ungeahnte Höhen treiben kann.

Wir bearbeiten NATÜRLICH kein leichtes Thema, aber wer eine echte challenge zu schätzen weiss… für die Karriere heißt das: the sky is the limit.

Beginnen wir mit den Grundvoraussetzungen:
1. Größtmögliche Auswahl an Vorlagen (von “kompetenten Kollegen”, die Gestaltungsprobleme bereits “erfolgreich gelöst” haben. “Warum das Rad neu erfinden; Das haben wir früher auch nicht schlechter gemacht.”)
2. Möglichst schwammige Vorgaben
3. Keine eindeutige eigene Meinung (schränkt ein)

Wichtig außerdem:
Großes Kollegenteam mit “profundem Wissen” (vgl. 1.), Kommuniukationsfreudigkeit und “time at hand” (zum Thema “cross-budgeting” ein andermal). Kollegen sollten übrigens für ihre Layouttipps keine Verantwortung übernehmen müssen. Dieses Verlangen wäre wirklich unkollegial, wo sie doch schon ihre Zeit opfern.

Also, frischanswerk!
Das Layout ist schnell zusammengeklopft. Jetzt unbedingt den input erhöhen und das Kompetenzteam befragen. Widersprüchliche Angaben (“brainstorming!”) unter einen Hut bekommen wird ein bischen Zeit beansprochen (sportlich sehen!), aber: “Gut Ding will Weile haben”, “Entwerfen heißt Verwerfen”, etc. etc.

Mehrere Nachfragen im Gremium bewegen den Entwurf entscheidende Millimeter (Variantenbildung! Wichtig!).

Vor der abschließenden Teambesprechung (Kritikfähigkeit beweisen!) nochmal kurz ausdrucken, Layout an vermeintlich “harmlosen” Stellen anpassen, fertig.
Kurz nochmal den Inhalt überfliegen, Grafik ein letztes mal aufhellen, Finaldruck – passt.
(Überschrift noch ein bischen größer? Gute Idee! Macht einen EKLATANTEN Unterschied. Jetzt kann auch endlich die horizontale Trennlinie einen 4-tel Millimeter dicker sein – PERFEKT!)

Es ist zu erwarten, dass die Zielrichtung jetzt, nach der x-ten Überarbeitung, etwas “fokussiert” und die Grundlagen “minimal” umgewichtet wurden. Total andere Inhalte, größere (oder kleinere) Grafiken in beliebiger Zahl, und desgleichen: Kein Problem! Das Design ist “zeitlos”, zum Glück wurde das gleich richtig angepackt!

Also, frischanswerk, das Layout ist schnell…

…immer dran denken: Keep up the good work!

Jun 042009
 

Technik – das ist manchmal ein Buch mit sieben Siegeln – muss es aber nicht sein.

Um “da draußen” mithalten zu können, möchte ich – ganz Bildungsbürger – der werten Leserschaft technische Begriffe einfach verständlich machen.
Als visueller (und egozentrischer) Mensch bediene ich mich dazu eines Bildes, weil ich der Meinung bin, dass jeder damit (zu jedem komplexen Thema) einen leichten Zugang bekommt.
Jeder technische Begriff wird also mit dem ersten Bild unterfüttert, das in der Ergebnisliste einer Suchmaschine (Namen tun nichts zur Sache) erscheint.
Pech aber bezeichnend, wenn der link irgendwann ins Leere läuft.

Heute als kickoff ein Begriff, der jeden betrifft: dual-layer

Das Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt

Jun 032009
 

Wer kennt dieses Problem nicht: Plötzlich rasante Nachfrage nach Informationsoutput von Extern, möglicherweise auch noch kreativ angehaucht.

Beispiel: Kindernamen. Wird bekanntlich von jetzt auf gleich gebraucht.

Bevor die Spannung unerträglich wird – es geht gut aus. D.h. Geburt erst in mehreren Monaten, es muss noch nichts entschieden werden.

Wer einen Internetanschluss hat, kann sich sowieso erstmal entspannt in den Ohrensessel schmiegen. Nichts leichter, als sich – ganz  kreativ  – online ein paar tausend Namen anzuschauen.

Da klingt anfangs natürlich jeder ein bischen blöd (oder besser: TOTAL blöd). Nach ca. 200 unterschiedlichsten Namen (alle mit “A” beginnend, außer bei den Exotenseiten, die das Alhpabeth von hinten aufziehen oder mit Zahlen beginnen), also, nach einer gewissen Angewöhnung geht es dann schon etwas leichter.

Am besten – breaking the ice – sucht man sich den Namen raus, der im Vergleich zu seinen direkten Nachbarn einen minimal besseren Eindruck macht; was auch immer “besser” in dieser Phase unserer Suche bedeutet. Ist aber die Hemmschwelle erst einmal überwunden, klingen plötzlich der überübernächste, der 3. von “B” und eine ganze Reihe mit “Ba” recht akzeptabel.Von jetzt auf gleich hat man ein wahres Füllhorn an Spitzennamen. UND es stellt sich ein Gefühl der Erleichterung und – zugegeben – Stolz ein. Das war nicht so schwer… Aufgabe  BRILLIANT  gelöst.

Jetzt die ganze Auswahl in eine lange Liste kopiert, kurz das Layout überarbeiten (dazu ein andermal mehr) und… später triumphal präsentieren. (Weiss gar nicht, warum da einige “Probleme” haben, looser.)

Hinweis: Es waren in unserem oben beschriebenen Beispiel natürlich keine tausend Namen im Spiel – das Ganze funktioniert auch mit ein paar Hundert. Der Autor musste sich aus “Zeitgründen” auf biblische (http://www.namenspatron.de) und germanische Vorrnamen (http://www.runenkunde.de) beschränken. (1. Grund für die Auswahl: Es waren die ersten “kurzen” Ergebnislisten 2. Die websites wurden NICHT auf sonstige unerwünschte Inhalte überprüft (Sekte, rechtsextremer Hintergrund, Langeweilegefahr) – Besuch also auf eigenes Risiko).

Epilog und Expertentipp:
Die gespeicherte Liste  NIE ein zweites Mal durchlesen! Die Liste auch  NICHT präsentieren – jede Ausrede bietet sich an,  JEDE! Außer Schamgefühl und dem völligen Verlust von Selbstsicherheit und Kompetenz in Geschmacksfragen stellt sich kein dauerhaftes Ergebnis ein.

(Uroma und Uropa hatten doch sooo schöne Namen…)