Blogosphere X – righteous indignation

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Jul 102009
 

Leute, Leute, Leute …

Zuallererst:
Wer mit meinem Stil nicht zurechtkommt, sollte sich das hier sparen (vgl. Serie: “professional time management tips”).
Wer “meinen Stil” nicht kennt – blöd!

Bisher war ich der Meinung, wir hätten die betroffenen Zeiten der “Kerzenläufe” (oder wie hieß das gleich nochmal: “Lichterketten”?) endlich glücklich hinter uns gelassen! Wo soll das enden, wenn keiner mehr völlig sinnentleert (frei nach “Peter Schilling”) von der Leber runterschreibt? Schon dass ich diese Frage stellen muss, bewegt mich – in meiner kleinen Theoriewelt – auf sehr dünnen Ernst, Danke! Das muss der Rest des Artikels jetzt wieder mühevoll einrichten.

Immerhin haben wir vor kurzem einen neuen Meilenstein passiert (Fachartikel – von der “Fachzeitschrift Focus” bzw. solche von der anderen “Fachzeitschrift Spiegel”). Zum Verständnis: Ich habe die Artikel natürlich NICHT gelesen, denn das würde meiner Theorie widersprechen und diesem Pamphlet Sinn geben. Gut möglich, dass die zitierten Artikel überhaupt ungeeignet sind. Das wäre dann “mission accomplished”, nur ohne Landung auf einem Flugzeugträger.

Worauf wollte ich hinaus? Gute Frage, aber eigentlich nicht im Sinne dieses Beitrags. Den Faden habe ich verloren und die Schreiberei hat sich anders entwickelt, als geplant, hurra. Es war wohl irgend etwas in dieser Richtung. (Schönes Detail: Es ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, ob es sich um Tausender, Zehntausender oder Millionen handelt. Auf den zweiten Blick auch nicht.) Oder es ging in Richtung “Wenn in China ein Sack Reis umfällt …”, das würde meiner spontanen Stimmung auch gut entsprechen.

Also … wer will kann noch ein bischen ernsthaft zensieren. (Aber bloß nicht jammern! s.o.).

Kommentare bitte im “political-correctness”-style oder mit “echter Betroffenheit” oder gleich darauf verzichten.

Wohlmeinende Grüße, ein anonymer Freund.

Jul 092009
 

Und hier mal wieder eine Reflexion in eigener Sache. Ein Teil der Blogosphere scheint geprägt zu sein von Texten, welche, sind sie einmal geschrieben, nicht mehr einer kritischen Selbstzensur aussetzt werden. Man veröffentlicht sie, weil es doch so einfach von der Hand geht. Notfalls ersetzt man das eigene kritische Urteil durch die Diskussion der Community. Die Wikipedia funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip.

Und ich befinde mich in derselben Situation: Hätte ich diesen Artikel überhaupt schreiben sollen? Und vor allem: Veröffentlichen? Keine Ahnung, aber das ersehe ich ja vielleicht aus den Kommentaren 🙂