Jun 032009
 

Wer kennt dieses Problem nicht: Plötzlich rasante Nachfrage nach Informationsoutput von Extern, möglicherweise auch noch kreativ angehaucht.

Beispiel: Kindernamen. Wird bekanntlich von jetzt auf gleich gebraucht.

Bevor die Spannung unerträglich wird – es geht gut aus. D.h. Geburt erst in mehreren Monaten, es muss noch nichts entschieden werden.

Wer einen Internetanschluss hat, kann sich sowieso erstmal entspannt in den Ohrensessel schmiegen. Nichts leichter, als sich – ganz  kreativ  – online ein paar tausend Namen anzuschauen.

Da klingt anfangs natürlich jeder ein bischen blöd (oder besser: TOTAL blöd). Nach ca. 200 unterschiedlichsten Namen (alle mit “A” beginnend, außer bei den Exotenseiten, die das Alhpabeth von hinten aufziehen oder mit Zahlen beginnen), also, nach einer gewissen Angewöhnung geht es dann schon etwas leichter.

Am besten – breaking the ice – sucht man sich den Namen raus, der im Vergleich zu seinen direkten Nachbarn einen minimal besseren Eindruck macht; was auch immer “besser” in dieser Phase unserer Suche bedeutet. Ist aber die Hemmschwelle erst einmal überwunden, klingen plötzlich der überübernächste, der 3. von “B” und eine ganze Reihe mit “Ba” recht akzeptabel.Von jetzt auf gleich hat man ein wahres Füllhorn an Spitzennamen. UND es stellt sich ein Gefühl der Erleichterung und – zugegeben – Stolz ein. Das war nicht so schwer… Aufgabe  BRILLIANT  gelöst.

Jetzt die ganze Auswahl in eine lange Liste kopiert, kurz das Layout überarbeiten (dazu ein andermal mehr) und… später triumphal präsentieren. (Weiss gar nicht, warum da einige “Probleme” haben, looser.)

Hinweis: Es waren in unserem oben beschriebenen Beispiel natürlich keine tausend Namen im Spiel – das Ganze funktioniert auch mit ein paar Hundert. Der Autor musste sich aus “Zeitgründen” auf biblische (http://www.namenspatron.de) und germanische Vorrnamen (http://www.runenkunde.de) beschränken. (1. Grund für die Auswahl: Es waren die ersten “kurzen” Ergebnislisten 2. Die websites wurden NICHT auf sonstige unerwünschte Inhalte überprüft (Sekte, rechtsextremer Hintergrund, Langeweilegefahr) – Besuch also auf eigenes Risiko).

Epilog und Expertentipp:
Die gespeicherte Liste  NIE ein zweites Mal durchlesen! Die Liste auch  NICHT präsentieren – jede Ausrede bietet sich an,  JEDE! Außer Schamgefühl und dem völligen Verlust von Selbstsicherheit und Kompetenz in Geschmacksfragen stellt sich kein dauerhaftes Ergebnis ein.

(Uroma und Uropa hatten doch sooo schöne Namen…)