Feb 132010
 

Liebe Leser, freudig kann ich verkünden, dass mein kleines Experiment* gefruchtet hat. Eine Google-Suche über “Peter Bollin” listet uns schon auf Platz 3 hinter dem rührigen “Klaus-Peter Bollin” (not related), aber das schaffen wir auch noch.

Die Suche nach “Peter Bollin Mathematik” bringt uns sogar auf Platz 1 bei Google. Der Bärgeiz ist geweckt, vielleicht können wir ja mit diesem Artikel sogar das Ranking noch verbessern. Besser als die Sprechstunden im OAG sind wir jetzt schon.

Ich freu mich schon, wenn P.B. mal beim Ego-Googling hier landet. Nicht, dass das wahrscheinlich wäre, aber für alle Fälle schon einmal ein herzliches “Hallo”. Ich hoffe, er verzeiht mir, dass ich ihn ungefragt in ein wissenschaftliches Experiment eingebaut habe.

* mangels Konkurrenz, das gebe ich gerne zu

Suchmaschinenoptimierung mit Peter Bollin

 Professionalism, Roadkill, Zeitgeschehen  Comments Off on Suchmaschinenoptimierung mit Peter Bollin
Jan 262010
 

Ein kleines Abfallprodukt eines kürzlich veröffentlichten Artikels, der sich in einer Fußnote auf den berühmten, aber verkannten Mathematiker und Physiker Peter Bollin (lebend) bezog: Warum nicht mal eine Suchmaschinenoptimierung in dieser Richtung wagen?

Zu schlagen sind die Schwäbische Post (40 Jahre Jubiläum, wegen des Wettbewerbs nicht verlinkt), die Lehrersprechzeiten des Ostalb-Gymnasiums (dito [ohne tschö]), und ein Klaus-Peter Bollin, der gar nichts damit zu tun hat. Das Vorbild ist die “Hommingberger Gepardenforelle“. Mal schauen, was sich da erreichen lässt.

Jul 222009
 

Eigentliches Thema war folgendes: Schreibt doch ab und an der “renommierte Journalist und Blogger” Peter Glaser (in Anführungszeichen nicht als Herabsetzung, sondern weil ich a. zu faul war, das Zitat auch nur im Ansatz nachzuprüfen, und b. das auch nur aus dem Gedächnis wiedergebe) … – Mist, Faden verloren.

Also nochmal: Da schreibt “er” (s.o.) ab und an in der Rubrik “Entdecken” eine Kolumne über seine “Reisen durch die digitale Welt”, und danach wird schön auf sein Blog auf der Website der Stuttgarter Zeitung verwiesen. Also der Haus- und Hof, Leib- und Magen, Nagel- und Kopf sowie Faust- und Auge-Blogger der Stuttgarter Zeitung. Wird fürs Surfen und Denken bezahlt, was für ein Leben.

Anlass dieses Artikel ist meine übliche Verarbeitung der morgendlichen Zeitungslektüre. Heute schreibt Herr Glaser über Bücherverbrennungen. Und schreibt so, wie er surft: In wilder Assoziation scheinen die Themen von Klick zu Klick zu wechseln. Dabei gleichen die Abfolge und die Zusammenhänge der Konsistenz einer Google-Ergebnisliste (“Meinten Sie Bücherverbannung?“). Mir nimmt das eines meiner Haupt-Unterscheidungskriterien zwischen gedrucktem und digitalem Journalismus aus der Hand, denn ich behaupte immer, vor dem Druck sei in der Regel die Beschäftigung mit einem Artikel intensiver, was die Überarbeitung, Gliederung etc. angeht. Nichts davon ist hier zu sehen. Selbst wenn man es als Glosse / Kolumne / Meinung / Reisebericht liest.

Nun kann es ja sein, dass nur mir das so vorkommt, deshalb wollte ich zum Nachlesen einen Link auf diesen Artikel setzen. Den fand ich leider nicht im Blog von Herrn Glaser, aber dafür ein anderes Phänomen:  Schon die Startseite ist vollgestopft mit ellenlangen Listen von eingebundenen Youtube/Vimeo/Sonstwas-Videos. Das eine oder andere witzige ist dabei, viel Abstruses, vielleicht auch Sinnvolles, aber mein Rechner bricht unter der Last von 30 Flashs auf einer Seite fast zusammen. Und das alles als Ausbeute von einem Tag! Montag!

Das mag nur eine Ausnahme sein, aber zu weiteren Recherchen hatte ich keine Lust mehr. Man stelle sich aber Herrn Glasers Tag vor: Den ganzen Tag Youtube glotzen und bezahlt werden. Herr.S, wäre das nichts für Sie?