Posts Tagged telefonbuch
Postwurf Update 5 – Update 4 und Ende? – NEEEIIIIINN
Posted by Herr.S in Spiessertum on 19. June 2009
So sieht es inzwischen bei uns aus:

Zugegeben: Hier standen gestern noch 2 Portionen mehr, ich war heute morgen einfach zu spät.
PS: Hoffentlich macht mein Internetzugang bald die Grätsche, damit ich endlich mal in diese Oevres reinschau.
Postwurf Update 4 (und Ende?)
Posted by Procrastinator in Spiessertum on 18. June 2009

Na also, geht doch. Warum nicht gleich so?
Postwurf Update 3
Posted by Procrastinator in Spiessertum on 18. June 2009

I'm sitting here and waiting ...
Postwurf Update 2
Posted by Herr.S in Spiessertum on 17. June 2009
Nur mal so…
In Stuttgart gibt es:
306.386 Haushalte (Stand 2008)
29.808 Handwerksbetriebe (Stand 2007)
30.000 Dienstleister (natürlich geschätzt)
—————————————-
366.194 Einheiten, die je 2 Telefonbücher bekommen
(wir haben hier z.B. gleich 4 Stk. bekommen)
4,5 cm sind 2 Telefonbücher dick, ergibt
1.647.873 cm, das sind
16.478,73 m, macht
16,5 km
(1. jetzt muss das bloß noch jemanden interessieren)
(2. falls jemand bessere Zahlen hat, her damit)
Postwurf Update
Posted by Procrastinator in Spiessertum on 17. June 2009
2 Tage später. Das Altpapier wurde immer noch nicht abgeholt. Vielleicht hätte ich doch kein Fax schicken sollen, sondern bin verpflichtet, den vorgegebenen telefonischen Weg zu gehen? Vielleicht gibt es da verbindliche Vorgaben, während es für das Zumüllen einer Stadt offenbar keine gibt? Vielleicht findet der Zusteller plötzlich nicht mehr den Weg in unser Haus, nachdem er seine Pflicht erfüllt hatte.
Oder, was informierte Kreise bestätigen: Vielleicht sind die zu beschäftigt damit, noch mehr Müll zu verteilen?
2 Kilo Postwurf
Posted by Procrastinator in Lebenshilfe, Spiessertum on 15. June 2009
Uh-oh, die Wohnungstür geht so schwer auf. Was hängt von außen an der Klinke? “2 Stuttgarter Originale”. Nein, nicht Pfleiderle und Häberer, die würde ich ja noch gerne dort baumeln sehen. Sondern die “Gelben Seiten” und das “Megantane(*) Telefonbuch”, beide vom literarisch angesehenen Württemberger Telefonbuchverlag, in der großen Folioausgabe mit Goldschnitt. Und in einer Schwaroffski-Kristall-Plastiktüte.
Was ist den das für ein Vertriebsmodell? 2 Kilo Altpapier in Aspik unverlangt an jeden Stuttgarter Haushalt verteilen, um damit die “Reichweite des Werbeträgers” zu untermauern, und dann blöden Geschäftskunden teure Werbe-Einträge zu verkaufen, die niemand liest? Im Telefonbuch stehen doch eh nur noch alte Leute mit vierstelligen Telefonnummern – und die einzigen Telefonbuch-Leser sind die, die Opfer für ihre “Enkel-in-Notlage-schickt-Kumpel-zum-Bargeldabholen”-Masche suchen.
In welchem Zeitalter leben wir denn, dass man mal so eben einen kleinen Nadelwald über Stuttgart verteilt? Gibt es etwa Leute, die sich schon wochenlang auf die Lektüre des neuen Telefonbuchs freuen, oder auf die gelben Seiten, weil die sich so toll als Unterlage im Hamsterkäfig machen?
Ich jedenfalls bin der Meinung, dass ich mit meinem “keine Werbung”-Aufkleber genau dem widersprochen habe, geschweige den irgendwie mich auf einen Verteiler habe setzen lassen, wie eh diese “Serviceinformation” andeutet (Achtung, Realsatire)
Der Artikel würde nicht in der Kategorie “Spießertum” stehen, wenn es nicht auch eine Antwort gäbe:
Ich möchte Sie bitte, die heute unverlangt und gegen meinen Willen zugestellten Postwurfsendungen „gelbe Seiten” und „Telefonbuch 2008″ wieder abzuholen. Sie finden Sie an der Stelle, an der Sie sie zugestellt haben. Streichen Sie mich des Weiteren von Ihrem Verteiler.
Erklären Sie mir weiterhin, wie ich auf diesen Verteiler geraten bin, wo ich der Zustellung der beiden Werke nie zugestimmt habe. Sollte ich dies je in einem Vertragsverhältnis mit der Telekom getan haben, so ist diese Zustimmung spätestens seit dem Erlöschen des Vertragsverhältnisses mit der Telekom nichtig.
Ich finde die Art und Weise, wie Sie unnötig Tonnen von Papier verteilen, mit dem heute herrschenden Ökologiegedanken nicht mehr vereinbar. Zudem habe ich der Zustellung unverlangter Sendungen durch gut sichtbare Hinweise im Eingangsbereich des Hauses widersprochen.
Sollte ich nochmals Ihre Werke erhalten, behalte ich mir weitere Schritte vor.
Jawoll! Es lebe die Selbstbestimmung. Die sollen gerne ein auslaufendes Geschäftsmodell zu Tode reiten, aber dabei bitte die Natur in Ruhe lassen. Wenn es nach mir geht, holen die alle ihre Werke wieder ab. Nacheinander. Einzeln. Zu Fuß.

Kommentare